Heim & Garten 2018: noch 288 Tage

Erläuterungen zum Reit- und Fahrturnier

Dressurfahrprüfungen

... werden in die Klassen A, M und S unterteilt. An diesem Wochenende wird ausschließlich die Klasse S für Schwer gefahren. Dies ist die höchste Klasse. Es wird eine festgelegte Dressur gefahren, in der der Fahrer das Pferd harmonisch vorstellen soll. Es werden der Gang, Gehorsam, Losgelassenheit des Pferdes, der Fahrer und der Stil des gesamten Gespannes von drei Richtern bewertet. Jede Lektion wird dabei von jedem Richter mit einer Note von 0 (nicht ausgeführt) bis 10 (ausgezeichnet) bewertet. Wer aufsummiert die meisten Punkte erhält, gewinnt die Prüfung.

Hindernisfahren

In dieser Disziplin wird ein Parcours, bestehend aus mindestens 17 Hindernissen in Klasse S auf Zeit durchfahren. Die Hindernisse bestehen aus Kegelpaaren, mit einem Abstand zwischen den Kegeln von der gemessenen Spurbreite der Kutsche addiert mit 20 cm (S). Streift die Kutsche einen Kegel, fällt der darauf platzierte Ball herunter, wodurch das Gespann Strafpunkte erhält. Die speziell farblich gekennzeichneten Kegelpaare sind sogar noch 5 cm enger gestellt!

Geländefahrt

Die Geländefahrt der Klasse S gliedert sich in zwei Teilabschnitte. Der erste Teil ist eine Wegestrecke von 5.100 m, die Pferde in max. 25 Minuten und Ponys in max. 23 Minuten absolvieren müssen. Nach dieser Strecke folgt eine tierärztliche Untersuchung. Entsprechend der Kondition der Pferde darf das Gespann die Prüfung fortsetzen. Es folgen weitere 7.000 m, in denen sieben Hindernisse absolviert werden. Die Hindernisse sind mit Toren von A bis F ausgeflaggt, die die Gespanne in der richtigen Reihenfolge, so schnell wie möglich durchfahren müssen. Ihr Applaus und Ihre Anfeuerungen sind hier ausdrücklich erwünscht, wodurch die Gespanne sicher noch ein paar Galoppsprünge zulegen werden!
Besonders spannend gestaltet sich Hindernis 2: Hier preschen die Gespanne durch eine Wasserdurchfahrt und bahnen sich einen Weg durch den Mühlenbach, um zu dem von der Firma Jöhnk in Böklund gesponserten Hindernis zu gelangen! Übrigens: Neu ist das Hindernis „Schnapsfabrik“: dort haben wir nämlich das gut abgelagerte Holz gefunden und sozusagen in Memoriam hier verbaut.

Kombinierte Prüfung

Die Ergebnisse aus allen Teilprüfungen (Dressur, Hindernisfahren und Gelände) werden zusammengerechnet und ein Gewinner des gesamten Turniers in der jeweiligen Anspannungsklasse (Einspänner, Zweispänner, Vierspänner) wird ermittelt.

Jump & Drive

Diese Prüfung soll vor allem Spaß machen! Verschiedene Teams, bestehend aus einem Reiter und einem Vierspänner, treten gegeneinander an. Es wird ein Parcours gemischt aus Springhindernissen und Fahrhindernissen aufgestellt. Der Reiter beginnt mit seinem Springparcours, beendet diesen, indem er den Fahrer abklatscht – das Startzeichen für den Fahrer, seinen Parcours zu absolvieren. Gewonnen hat das Team mit der schnellsten Zeit und den wenigsten Strafpunkten.